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Dt. Langhaar 3

Wer aber einen Vollgebrauchshund in des Wortes reiner Bedeutung sucht, ist bei DL sicher gut aufgehoben. Spezialistenpotential bringt die Rasse trotzdem sicherlich mit. Züchterisches Ziel ist die Spezialisierung nicht. Dennoch setzen die verschiedenen Zuchtgebiete und ihre Zuchtwarte und Züchter unterschiedliche Schwerpunkte. Das ist logisch und sinnvoll.Der ZuchtversuchAuf der Hauptversammlung 2001 hat der DL-Verband die Durchführung eines geschlossenen Zuchtversuches beschlossen. Mit anderen Worten die Verpaarung dreier ausgewählter DL-Hündinnen mit zuchterprobten DK-Rüden und die Durchführung eines Zuchtversuches außerhalb der Gesamtpopulation DL bis zur F3-Generation. Warum so etwas, wenn DL doch im Obenstehenden als faszinierender, leistungsstarker und gesunder Jagdgebrauchshund beschrieben wurde? Ist bei DL irgendetwas nicht in Ordnung? Mitnichten! DL-Züchter und Zuchtverantwortliche waren immer Jäger und begeisterte Tierzüchter. Ihnen ist und war stets klar, dass Zucht auf Leistung und Form auf Dauer zu einer Verringerung der genetischen Bandbreite führt. Wer jährlich rund 650 Hunde züchtet, musste sich hier nicht fürchten, da gäbe es andere Jagdgebrauchshundrassen und dennoch: Genetische Enge und Zuchtdepressionen sind bei jeder Rasse wie ein Geschwür. Nur wer es erkennt und rechtzeitig und richtig behandelt, kann dauerhaft gesund bleiben. Vorsorge ist angesagt!Genau im Rahmen dieser Vorsorge ist der Zuchtversuch DL x DK zu sehen. In die Ausgangspoulation DL wird nicht auf breiter Front eingekreuzt, sondern es wird über (viele) Jahre ein geschlossener (!) Zuchtversuch über drei Generationen, ausgehend von drei DL-Zuchthündinnen durchgeführt. Ob jemals eines der F3 Kreuzungsprodukte in die DL-Zucht einfließt kann derzeit niemand sagen. Nicht Leistungsverbesserung ist das Ziel des Versuches, sondern die sinnvolle Erweiterung der genetischen Bandbreite. In diesem Zusammenhang spielen sicherlich auch die züchterischen Steuerungselemente der Zuchtordnung eine große Rolle: DL-Rüden dürfen national und international insgesamt (Lebenszeit) nur zwölfmal zur Zucht herangezogen werden. Pro Jahr darf ein Rüde maximal vier Mal zur Zucht herangezogen werden.Der Zuchtversuch ist damit nur einer unter vielen Punkten mit dem sich die Zuchtverantwortlichen des DLV beschäftigen um auch künftigen Jägergenerationen leistungsstarke und gesunde DL zur Verfügung stellen zu können. Er hat in der jagdlichen Presse mehr Aufsehen erregt, als er derzeit für DL Bedeutung hat. Wer Pressearbeit kennt, weiß warum. Außergewöhnliches zieht an. Schade, denn Vorsorge sollte auch bei scheinbar Gesunden nichts Außergewöhnliches sein.Zum Schluss...Wer als passionierter Jäger für das „Tagesgeschäft“ einen ebensolchen Hund sucht, mit dem er alle jagdlichen Situationen meistern kann, der findet im DL einen passenden vierläufigen Jagdhelfer. Wer nur einen schönen Jagdbegleiter sein Eigen nennen will oder Prüfungssport jedweder Art liebt, der wird sich weder in Reihen des Deutsch-Langhaar-Verbandes wohlfühlen, noch mit einem DL richtig beraten sein.Karl Walch



Deutsch-Langhaar

Gruppe Rheinland